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WB-Historie

Historisches zur Entwicklung der Sparte Wasserball des SV Fortuna Auerbach, einem von vier Wasserball-Vereinen im sächsischen Vogtland

Von Ralf Fischbach

Auerbach. Die Auerbacher Fortuna-Wasserballer feierten im Herbst 2006 ihr Jubiläum „35 Jahre Wasserball in der Stadt Auerbach“ festlich im „Goldenen Hirsch“ in Wernesgrün. Grund genug, dreieinhalb Jahrzehnte der Entwicklung dieser Sparte Revue passieren zu lassen. In zwei Teilen könnt Jhr viele Dinge der Auerbacher Wasserballer nachvollziehen, die aber nur ein kleiner Einblick in die Geschichte eines leidgeprüften Vereins sind. Doch eins hat er dabei gelernt: Das Kämpfen! Die Wasserballer gibt es bis heute noch, die Mitgliederzahlen steigen…

Es war am 29. November 1971, da gründeten – heute würde man sagen Unbelehrbare – in der Gaststätte „Ritterhof“ in Auerbach die Sektion Wasserball, damals noch eine Kreisstadt, aber ohne Hal­lenbad. Mancher Zweifler gab der ganzen Sache – durchaus nicht unbegründet – keine Zukunft. Denn das Waldbad Brunn (Freibad) war als Trainings­stätte nur knappe vier Sommermo­nate nutzbar, und ein sieben mal fünf Meter großes Schul­lehrschwimmbecken im Winter erfüllte eben nur äußerst begrenzt die Erwartungen an eine ideale Winter-Trainingsstätte. Doch trotz aller widrigen Umstände haben die Auerbacher Wema- und später Fortuna-Wasserballer, wie sie auch heute noch heißen, inzwischen 35 Jahre überlebt und sich trotz aller Widrigkeiten einen guten Ruf erarbeitet.

Henry Klitsch, Ernst Döring (jun.), Bernd Schönfelder, Bernd Döring, Hans-Werner Stumpf Winfried Vogel, Bernd Richter, Wolf Günther und eben Ulrich Mikulcak waren die damals Unverbesserlichen mit den drei Gästen Egon Rossbach vom damaligen DTSB-Kreisvorstand, Helmut Huy (BGL-Wema) und Ernst Döring (sen.) vom Kreisfachausschuss Schwimmen, die damals den Verein in der Auerbacher Gaststätte „Ritterhof“ aus der Taufe hoben.

Das erste Spiel zwischen Wema Auerbach und ESA Auerbach hatte es bereits am 28. August 1968 im Brunner Bad gegeben und war mit 12:0 für die Maschinenbauer geendet. Das hatte auch der Auerbacher Berthold Panzert mitgemacht. Zur eigentlichen Gründung fehlte er, war aber wenig später wieder mit von der Partie. Und dieser Sieg muss wohl allen Mut gemacht haben, dass an sich Aussichtslose doch beharrlich anzugehen.
Vor allem die Liebe zum Sport, zum Training und den Wettkämpfen ließen die kleine Sektion schnell wachsen. Sommerfeste und viele Sportliche Veranstaltungen – später mit Überregionalen und internationalen Charakter – kamen hinzu und machten Wema-Wasserballer zu einem „Marke“ – wie man heute sagen würde. Es war eben jene große Portion Verrücktheit, die das zarte Pflänzchen Wasserballsport in Auerbach auch unter denkbar ungünstigen Bedingungen wachsen ließ.

Schon kurze Zeit nach Bildung der Sektion Wasserball waren sich die neun Mitglieder ei­nig, dass man ohne eigenen Nach­wuchs nicht überleben werden könne. So begannen sie, noch im November 1973, die erste Nachwuchsmannschaft aufzubauen. Sicher ein großer Verdienst des ständig ungeduldigen, unwahrscheinlich dynamischen und jahrelang das Sektionsruder fest in den Händen haltenden Ulrich Mi­kulcak. Auch heute noch ist er als Jugendwart im Vorstand in vorderster Front zu finden, betreut erfolgreich die Anfänger und den E-Jugend-Nachwuchs, die im Jubiläumsjahr erstmals an der erst zum 2. Mal ausgetragenen Ostdeutschen Bestenermittlung teilnahmen und die Endrunde erreichten, die am 2./3. Dezember 2006 gespielt wurde.

Schon 1974 fuhr man das erste Mal ins Ausland in die CSSR nach Pilsen. Es wird zu einem ungewöhnlichen Markenzeichen der Sparte, dass man alle zwei Jahre in der weiten (Ost)-Welt herumreiste und an Sportwettkämpfen teilnahm und das bis heute. Nur ein Jahr später folgte der Aufstieg der Männermannschaft von der Bezirksklasse in die Wasserball-Bezirksliga Karl-Marx-Stadt, wo seit 1994 die zweite Mannschaft ihre Spiele ununterbrochen bestreitet. Inzwischen, nach der politischen Wende, heißt sie Bezirksliga Südwestsachsen, angelehnt an den nach der Wende neu hegründeten Bezirksschwimmverband Südwestsachsen
Ende Teil 1

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