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Donnerstag, 19. November 2015

Sieben Tage, zehn Einheiten in Europas Hochburg

U-17-Bundesliga: Cannstatt mit guter Vorbereitung

Von Felix Heck (aus Stuttgart
Budapest/Stuttgart. Teamfoto SVC U17 Wasser-20151119-174956864
Noch bleiben wenige Tage bis zum Saisonauftakt in der U-17-Bundesliga. Sieben davon nutzte der Nachwuchs des SV Cannstatt in der vergangenen Woche, um sich im Rahmen eines Trainingslagers im ungarischen Budapest konzentriert und intensiv vorzubereiten und die Grundlagen für einen erfolgreichen Auftritt in der neuen Saison zu legen. Das ist umso wichtiger, da die Cannstatter in ihrer zweiten Saison in der U-17-Bundesliga nun in der stärkeren A-Gruppe antreten, nachdem sie in der vergangen Saison noch in der B-Gruppe spielen mussten.

Das Ziel Budapest wurde von den Nachwuchs-Trainern der Schwaben, Andras Feher und Laszlo Csanyi, mit Bedacht ausgesucht: Die ungarische Metropole ist mit vier Championsleague-Teilnehmern und über zwanzig bestens ausgestatteten Schwimmbädern zweifelsohne die Wasserballhauptstadt Europas.

Darüber hinaus verbindet Cannstatt und Budapest auch noch, dass es die beiden Städte mit dem umfangreichsten Mineralwasservorkommen in Europa sind.

Beste Voraussetzungen also für die zwölf Cannstatter-Jungwasserballer, die keine Trainingsmöglichkeit ausließen, um den konditionellen Grundstein für die Herausforderungen in der höchsten deutschen Spielklasse der Jahrgänge 1999 und jünger zu legen und zudem weitere taktische Finessen einzustudieren.

Neben den umfangreichen und harten Trainingseinheiten wurde die Freizeit für einen Besuch der Sehenswürdigkeiten Budapests genutzt. Ein weiteres Highlight war ein Treffen der Cannstatter Jugendmannschaft beim Mittagessen mit dem ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler und aktuellen Trainer des amtierenden ungarischen Pokalsiegers Ferencvaros Budapest: Thomas Doll.

Große Überraschung: Doll wurde von Krisztian Lisztes begleitet, der von 1996 bis 2001 109 Spiele für den VfB Stuttgart absolvierte, jetzt aber wieder in seiner Heimat bei Ferencvaros Budapest tätig ist.

Selbstverständlich ließen sich die begeisterten Wasserballspieler den ungarischen Fußballstar nicht entgehen.

Untergebracht waren die SVC-Wasserballer im vereinseigenen Hotel des Ferencvaros Torna Clubs, dessen Wasserballmannschaft auf Platz drei der ungarischen Tabelle liegt und wie die Fußballmannschaft (Tabellenführer) zur Creme de la Creme der jeweiligen Sportart in Ungarn zählt.

In den morgendlichen Trainingseinheiten standen Schwimm- und Taktiktraining im Vordergrund. Abends wurden Trainingsspiele gegen ungarische Jugend- Mannschaften durchgeführt. Unter anderem wurde so Spielpraxis gegen die Jugend aus Debrecen, gegen die Talentschmiede der Sportschule des Wasserballmekkas- der Budapester Margareteninsel- und gegen den Nachwuchs von Erstliga-Tabellenführer OSC Budapest gesammelt.

Noch sieht SVC-Trainer Andras Feher, der 2006 den SV Cannstatt zur deutschen Meisterschaft führte, weiteren Verbesserungsbedarf. „Doch die Verbesserungen durch insgesamt zehn Trainingseinheiten an fünf Tagen machten auch den hohen Reiseaufwand mit dem Auto von und nach Budapest mehr als wett“, so Feher.

Bei Cannstatt ist man sicher, dass die 20 Stunden Training das richtige Fundament für eine erfolgreiche U-17-Saison bilden und die Weichen entsprechend gestellt wurden.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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