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Montag, 9. November 2015

Volles Haus am Mittwoch in Schöneberg?

Champions League, 2. Spieltag: WF Spandau 04 Berlin – Olympiakos Piräus

Berlin. Es ist das erste Champions-League-Heimspiel: Spandau 04 Berlin empfängt Olyimpakos Piräus zum Vergleich. Nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende mit den Heimpartien gegen Waspo 98 Hannover (10:9) und die White Sharks Hannover (12:8) steht am Mittwoch in der Schöneberger Schwimmhalle das bisherige Höhepunkt der aktuellen Saison in der Champions League auf dem Programm.
Die Mannschaft von Trainer Petar Kovacević empfängt um 19.30 Uhr in Schöneberg den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus zur diesjährigen Heimspielpremiere in der Champions League.

Nach dem respektablen 7:9 zum Auftakt bei CN Barceloneta, bei dem für die Berliner sogar tendenziell noch mehr möglich gewesen wäre, will das Team gegen die mit einem 8:8 bei den Ungarn von ZF Eger gestarteten Griechen in Berlin beweisen, dass sie bei der dritten Hauptrunden-Teilnahme per Wild Card im europäischen Königswettbewerb ein ernsthafter Anwärter auf das Final Six im Frühjahr 2016 ist.

„In den Heimspiel gegen die Teams auf annähernder Augenhöhe zu punkten, möglichst sogar zu gewinnen, ist die Voraussetzung dafür, unter die besten Drei der Sechser-Gruppe zu gelangen“, glaubt Manager Peter Röhle.

Klarer Gruppenfavorit ist wohl Vorjahresfinalist Primorje Rijeka (Kroatien), die anderen Fünf – Eger, Barceloneta (in der Vorsaison CL-Dritter), Jadran Herceg Novi (Montenegro), Piräus und eben Spandau – dürften sich ein spannendes Rennen um die übrigen zwei Finalplätze liefern, in dem jedes Spiel weichenstellenden Charakter haben kann, so Röhle.

„Die Bedeutung dieses Spiels ist dem Team sehr wohl bewusst, darum werden wir am Mittwoch mit der entsprechenden Einstellung antreten“, kündigte der Manager an.

Während der Generalprobe am Wochenende, bei der Spandau in Spiel zwei gegen die White Sharks „ohne Sechs“ Stammkräfte mit nahezu einem B-Team auflief, gab es allerdings doch solche und solche Erkenntnisse.

Noch lief nicht alles rund, Spandau war gegen den Erzrivalen Waspo sogar nach drei Vierteln mit einem Zwei-Tore-Rückstand beinahe am Rande einer Niederlage. Mit einem 3:0-Schlussspurt und dem laut Kapitän Marko Stamm „unbedingten Siegeswillen“ drehte das Team die Partie aber doch noch zum 10:9-Erfolg.

„Der Sieg war wichtig für unsere Einstellung“, sagte er und sprach von einer „Signalwirkung für die gesamten Champions League“. Nominell sind jedoch die Gäste der Favorit. Besetzt mit einer Reihe von griechischen Nationalspielern hat Olympiakos mit Torwart Josip Pavic, Olympiasieger und bester Turniertorwart mit Kroatien 2012, dem Spanier Blai Mallarach und dem US-Amerikaner Jesse Aaron Smith ein Ausländer-Trio bester Güte in seinen Reihen.

International ist Griechenlands Auswahl nach einem schwachen Startjahrzehnt ins neue Jahrtausend somit wieder eine der Top-Nationen. Das dokumentiert sich vor allem in Platz 3 bei der WM im vergangenen Sommer in Kasan. Bei der EM 2014 waren die Hellenen Sechster (Deutschland 9.), bei den 1. Europa-Spielen in Baku 2015 gewannen sie ebenfalls Bronze. In London waren sie immerhin dabei, wogegen sich das DSV-Team nicht hatte qualifizieren können.

Auch die Klubreferenzen von Olympiacos, das in seinem Verein auch exzellente Volley- und Basketballer vorzeigen kann, sind beeindruckend. 2002 gewann Olympiacos die Champions League und auch den Europäischen Supercup, 29-mal wurde das Team griechischer Meister, 17-mal Pokalsieger. (mit PR/Spandau)

Abgelegt in: Aktuelles/News

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