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Montag, 9. November 2015

Erneut endet Partie in Thermenwelt Remis

DWL, Gruppe B: Weiden trennt sich Remis von Berlin

Weiden/Berlin. Mit 7:7 trennten sich der SV Weiden und der SC Wedding Berlin am Samstag am 3. Spieltag der B-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga. In der intensiven Partie in der Oberpfalz hatten beiden Mannschaften zeitweise die Nase vorn – letztlich fehlte aber beiden Teams das Quäntchen Glück zum Sieg. Der SCW bleibt damit in dieser Saison weiter ungeschlagen. rutscht aber auf Platz 3. Weiden gewann seinen ersten Zähler nach zwei Niederlagen.

Ähnlich wie vor drei Wochen im Deutschen Pokal, als in regulärer Spielzeit auch kein Sieger ermittelt werden konnte, lief das DWL-Spiel auch diesmal.

Insgesamt waren viele Parallelen zum Pokalspiel an gleicher Stelle zu erkennen. Die Gäste aus der Hauptstadt gingen zuerst 3:0 in Führung, genauso wie im Pokal, die Weidener legten einen Zwischenspurt mit fünf Treffern in Folge ein.

In der turbulenten Endphase schafften es aber weder die Hausherren (zwei Überzahlspiele), noch die Gäste (einmal) den Ball in die gegnerische Maschen zu werfen.

Die Chance, am Ende zu gewinnen war genau so groß, wie das Risiko einer Niederlage. Für die Weidener bedeutet der Punkt im Moment noch nichts, außer dass sie wieder mit viel Moral überzeugen konnten.Die Berliner dagegen verloren für die nächste Zeit die Tabellenführung.

„Für uns bleibt Klassenerhalt die oberste Priorität, abgerechnet wird wie immer am Ende in den Play-Downs. Der Punkt geht so in Ordnung, wir müssen aber auch Spiele gewinnen und mit dieser Moral werden die Siege sicherlich auch folgen.

Der erste ist am nächsten Samstag eingeplant, „auch wenn wir wissen, daß die Partie gegen Fulda kein Selbstläufer werden wird“ versuchte Trainer Gerhard Wodarz die Prioritäten über die aktuellen Emotionen zu stellen.

„Natürlich hatten wir die Chance, heute zu gewinnen. Genauso hätten wir aber am Ende auch verlieren können, so ist der Sport. Die Moral der Mannschaft hat mir heute wieder gefallen, damit ist es für mich ein Punktgewinn“ fügte Wodarz hinzu.

Auch die Akteure des SC Wedding waren sich nach dem Abpfiff uneins. Moritz Meißner etwa haderte – auch selbstkritisch – mit der Chancenverwertung seines Teams: „Ich hatte es selbst zwei Mal zum Schluss auf der Hand – das war Mist.“

Berlins Trainer Sören Mackeben dagegen zeigte sich weniger stark unzufrieden: „Natürlich verlierst du mit dem Remis einen Punkt. Aber das war schon okay. Wir haben aber vor allem in der Defensive sehr gut und mit ganz viel Herz – und Kopf! – gearbeitet.“

Das zeigte auch der Spielverlauf: Yannick Arnhold per Fernschuss und Marton Sarosi mit einem Doppelpack legten mit 3:0 vor. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe Weiden das erste Mal offensiv in Erscheinung treten konnte. Dann aber fielen die Spieler des SCW in ein Loch, vergaben vorne zu viele Gelegenheiten und konnten hinten zu oft dem Angriff der Hausherren nicht Herr werden.

Das zweite Viertel endete gleich mit 4:0 für Weiden. Erst nach einer zwölfminütigen Durststrecke gelang es Kapitän Sascha Knoop mit dem 4:5-Anschlusstreffer und dem kurz darauf folgenden Ausgleich wieder Leben in das Angriffsspiel der Nordberliner zu bringen.

Yannick Arnhold mit seinem zweiten Tor des Abends und Jeldrik Biegel legten für die Wasserballer aus dem Kiez nach – 2 Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts stand es 7:5 für die Gäste aus der.
Hauptstadt.

Der SV Weiden kam aber noch vor dem Schlussabschnitt wieder zum 6:7 heran durch Thomas Aigner und erzielte dann fünf Minuten vor dem Abpfiff den 7:7-Ausgleich durch Sean Ryder.

Zwischenzeitlich hatten die Oberpfälzer gar den Sieg auf der Hand, doch mit einer kompakten Defensivarbeit gelang es den Berlinern allerdings Schlimmeres zu verhindern.

Die Männer um Sören Mackeben brachten jedoch auch selbst kein weiteres Mal den Ball im Gehäuse der Hausherren unter.

„Vorn waren wir heute einfach zu statisch“, kritisierte der SCW-Coach nach der Partie. „Wir müssen mehr Kontertore machen. Nichtsdestotrotz, wir haben aus der ersten Reise nach Weiden gelernt und lernen auch aus dieser, um uns weiter zu verbessern.“

Kommende Woche geht es für die Berliner mit dem nächsten Heimspiel in der Deutschen Wasserball Liga weiter. Am Samstag, ist der Aufsteiger Duisburg 98 im Kombibad Seestraße zu Gast, der bisher in der laufenden Saison noch keinen Punkt abgeben musste und nunmehr in der Tabelle einen Platz über dem SCW steht.

Geändert ist die Anpfiffzeit gegen Fulda für Weiden. Am Samstag spielen die SVer wiederholt in der Thermenwelt. Zu Gast ist dann das Tabellenschlusslicht SC WF Fulda null Punkte). Das Spiel beginnt ausnahmenweise aus vereinsinternen Gründen schon um 16 Uhr.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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