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Donnerstag, 5. November 2015

Team will Trainer beschenken

OSC-Wasserballer empfangen SV Cannstatt

Potsdam. Nach dem glücklichen 12:11-Heimerfolg gegen die SG Neukölln Berlin empfängt dasWasserball-Team des OSC Potsdam am Sonnabend den SV Cannstatt. 18 Uhr wird die Partie gegen die Stuttgarter Truppe im Brauhausberg-Bad angepfiffen und soll nach Meinung der OSC-Verantwortlichen mit dem dritten Sieg im dritten Spiel enden.

„Wir haben die Partie gegen Neukölln sehr intensiv ausgewertet“, sagt Trainer Alexander Tchigir. Gleich zwei Videositzungen setzte der gebürtige Moskauer in der Trainingswoche an. „Defensiv müssen wir konzentrierter arbeiten und in den Phasen des Normalangriffs konsequenter spielen.“

Zufrieden könne er mit der körperlichen Bereitschaft und dem Konterverhalten sein. „Nur im Abschluss haben wir zu viele Möglichkeiten liegengelassen“, kritisierte Tchigir.

Chance um Chance erarbeitete sich der OSC im Lokalderby und wurde mit dem Siegtreffer durch Marc Langer gut eine Minute vor dem Abpfiff belohnt. Zuvor lag die Mannschaft rasch mit 0:3 und vor dem Schlussviertel noch mit 8:10 im Hintertreffen.

„Gekämpft hat die Mannschaft, aber uns fehlte die Struktur“, so der Trainer, der sich gegen Cannstatt ganz sicher ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk seines Teams wünscht. Am Vortag feiert der vormalige Weltklassetorhüter seinen 47. Geburtstag.

„Wir können viel besser spielen“, weiß auch Kapitän Matteo Dufour. „Aber wichtig sind die vier Punkte. Jetzt wollen wir uns mit dem dritten Sieg oben in der Tabelle festsetzen.“

Mit Cannstatt wartet ein erfahrenes Team auf den OSC, das vergangene Saison knapp gegen den SVV Plauen aus der A- in die B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga abstieg. Zwei hochkarätige Abgänge (Florian Naroska nach Australien, Timo van der Bosch zum SSV Esslingen) mussten die Süddeutschen wegstecken. Zudem wechselte Torjäger Jovan Radojevic vom Wasser auf die Trainerbank.

Dessen Debüt endete mit einem überraschend klaren 12:4-Sieg gegen den SV Weiden, wobei der kroatische Neuzugang Domagoj Mijatovic mit gleich vier Treffern seine Qualität unter Beweis stellen konnte.

Mijatovic traf auch letzte Woche wieder zweimal, sein Team unterlag allerdings mit 8:12 dem Aufsteiger Duisburger SV 98 zu Hause.

Ob die Cannstatter die Stärken von Potsdam am Samstag unterbinden können? Die Spieler aus Brandenburgs Hauptstadt sind für ihren schnellen, aggressiven Wasserball bekannt. Gerade von einer aggressiven Gegenwehr ließen sich die Cannstatter zuletzt gegen Duisburg beeindrucken.

So geht Cannstatt als Underdog in die Begegnung, will aber nicht bereits vor der Partie die Segel streichen. „Potsdam ist Favorit“, ist sich SVC-Trainer Jovan Radojevic mit Blick auf die ersten Ergebnisse der Saison 2015/16 sicher.

„Außerdem waren die Spiele in Potsdam auch schon schwierig, als wir personell deutlich besser besetzt waren“, ergänzt der 35-jährige. Doch kampflos wollen die Cannstatter das Feld nicht räumen.

„Wir werden nicht einfach die weiße Flagge hissen. Die B-Gruppe ist sehr eng, jeder kann jeden schlagen, wir haben auch unsere Chance“, glaubt Radojevic.

Aber dazu muss es besser laufen, als am vergangenen Wochenende gegen Duisburg 98. „Wir müssen in der Verteidigung besser werden“, hat Radojevic erkannt und Konsequenzen gezogen: „Wir haben bestimmte Abläufe im Training diese Woche geübt.“

Da passte es dem neuen Cannstatter Trainer nicht ins Konzept, dass gerade jetzt nur eine dezimierte Mannschaft im Training antrat. Kapitän Marvin Thran und Torhüter Milan Markovics pausierten unter der Woche wegen Erkältungen. Außerdem fehlte U17-Nationalspieler Filip Zugic, der mit der Jugend-Nationalmannschaft im Trainingslager in Ungarn ist und erst am Freitag wieder zurückerwartet wird.

„Ich hoffe jedoch, dass wir am Samstag in Potsdam wieder alle Spieler an Bord haben“, ist Radojevic zuversichtlich.

Aber auch eine Niederlage wäre aus Sicht des Serben am Cannstatter Beckenrand kein Beinbruch. „Wichtig ist, dass wir eine einheitliche Linie in unser Spiel bekommen. Das ist mit einer neu formierten und verjüngten Mannschaft aber schwieriger“, erläutert er seinen langfristigen Plan.

„Das wird trotzdem ein hartes Stück Arbeit“, so Potsdams Mattep Dufour. „Wir müssen uns vor allem in den ersten Minuten besser konzentrieren und ins Spiel finden.“ Nur dann sei ein Sieg möglich. Aber unterschätzen darf man Cannstatt nicht.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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