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Sonntag, 12. April 2015

Weiße Haie sind um ein Tor bissiger

Pre-Play-off: Potsdam – Hannover 11:12 (1:2, 5:4, 0:3, 5:3)

Mitteilung des OSC Potsdam Wasserball
Gab sich viel Mühe Artur Tchigir, konnte aber seinen OSC auch nicht zum Sieg schießen. Foto: Sandra Seifert

Gab sich viel Mühe Artur Tchigir, konnte aber seinen OSC auch nicht zum Sieg schießen. Foto: Sandra Seifert

Potsdam/Hannover. Im Kampf um den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga hat der OSC Potsdam am Sonnabend einen Rückschlag einstecken müssen. Zum Auftakt der „Best-of-five“-Serie gegen die White Sharks aus Hannover verlor die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir im heimischen Brauhausberg-Bad knapp 11:12 (1:2, 5:4, 0:3, 5:3) und muss nun am kommenden Wochenende auswärts mindestens eines der beiden Spiele gewinnen, um das Duell offen zu halten. Dagegen könnten die Haie unter Trainer Milan Sagat, kommendes Wochenende noch zwei Siege vorausgesetzt, den Klassenerhalt in der A-Gruppe vorzeitig perfekt machen. Da wäre eine dicke Überraschung, denn die Hannoveraner hatten doch zuletzt einige Niederlagen kassiert und die Potsdamer wähnten sich psychologisch im kleinen Vorteil.

„In dieser Woche war der Wurm drin“, so Centerverteidiger Christian Saggau, der auch mit sich unzufrieden war. „Wir hatten viele gesundheitlich angeschlagene Spieler. Jetzt heißt es, den Kopf frei zu bekommen. Dann packen wir das in Hannover.“ „Vor drei Jahren haben wir auch mit einer Niederlage gegen Esslingen zu Hause begonnen und dann noch den Aufstieg gepackt“, ergänzte der zweifache Torschütze Dufour. „Wir können Hannover schlagen – auch auswärts.“

Dagegen jubelten die ebenso jungen Hannoveraner, ein starkes 3. Viertel mit einem glatten 3:0 hatte den Mannen um Trainer Milan Sagat den Erfolg gebracht. den Sieg machten die Haie an einer „starken kämpferische Leistung unseres Teams und der tollen Unterstützung unserer zahlreich angereisten Fans aus.“

In einem von Beginn an zerfahrenen Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten setzte sich Matteo Dufour nach Zeitstrafe gegen die Niedersachsen zum 1:0 durch. Im direkten Gegenzug glichen die Sharks aus und netzten kurz vor der ersten Pause zum 1:2 ein. Jack Collier traf zu Beginn des zweiten Abschnitts zum 2:2, doch Hannover antwortete prompt mit der 3:2-Führung. Der gesundheitlich angeschlagene Center Spencer Hamby markierte das 3:3.

Wieder legten die White Sharks vor, doch Ferdinand Korbel und Dufour erzielten im Gegenzug die erstmalige 5:4-Führung. Drei Treffer in den letzten 28 Sekunden des zweiten Viertels offenbarten die defensiven Schwächen beider Mannschaften. Zunächst erzielte Hannover das 5:5, per Strafwurf brachte Lukas Küppers den OSC wieder 6:5 in Front, mit der Schlusssirene fiel aber noch das 6:6 zur langen Pause.

Im dritten Viertel gesellte sich zu den Unachtsamkeiten in Potsdams Hintermannschaft noch eine eklatante Abschlussschwäche, was zum 9:6 für Hannover vor der letzten Pause führte. Gleich fünf Zeitstrafen gegen die körperlich präsenten Hannoveraner blieben ohne OSC-Torerfolg. Hinten ließen die Hausherren den Gästen zu viel Platz, die sich so dreimal erfolgreich durchsetzten konnten. „Wir haben eigentlich nicht schlecht gespielt, nur waren wir zu inkonsequent in der Chancenverwertung“, bewertete der zweifache Torschütze Lukas Küppers das Spiel seiner Potsdamer.

Im Schlussviertel warf der OSC noch einmal alles nach vorn, stemmte sich verbissen gegen die drohende Niederlage. Nach Treffern von Hamby, Küppers und einem Doppelpack von Jan Zoske keimte beim Spielstand von 10:11 noch einmal Hoffnung auf, der Treffer zum 12:10 durch Hannover reichte den White Sharks allerdings zum knappen Erfolg. Hamby verkürzte zwar noch auf 11:12, in den letzten Sekunden wollte den engagierten Potsdamern aber kein Treffer mehr gelingen.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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