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Sonntag, 12. April 2015

Vaegs und Rößing machen den Unterschied

Pre-Play-off: Krefeld – Neukölln Berlin 11:2 (2:1, 1:0, 2:1, 6:0)

Von Ralf Fischbach mit Luca Vulmahn (Krefeld)

Sven Rößing, der Krefelder Center traf zu Hause gleich fünf Mal. Foto: Frank Bärendahls

Sven Rößing, der Krefelder Center traf zu Hause gleich fünf Mal. Foto: Frank Bärendahls

Krefeld/Berlin. Am 1. Spieltag der Pre-Play-offs konnte die SV Krefeld vor großer Kulisse in Krefeld-Bockum einen überraschenden 11:2 (2:1, 1:0, 2:1, 6:0)-Kantersieg gegen die eigentlich favorisierte SG Neukölln aus Berlin einfahren. Die Mannen um Thomas Huber waren über die gesamte Zeit gesehen das leicht bessere Team und haben nun für das kommende Wochenende einen wichtigen psychologischen Vorteil, denn nur ein weitere Sieg in der Hauptstdt, würde den Westdeutschen beim vierten Vergleich vor eigenem Publikum dann wieder in Bockum – einen Sieg vorausgesetzt – den angestrebten Aufstieg in die A-Gruppe bringen. Neukölln unter Trainer Karsten Oesterreich/Florinel Chiru enttäusche einmal mehr und hat es nun ganz schwer, die Gruppe A doch noch zu halten. Das Team wartet nun seit 16 Pflichtspielen weiter auf den ersten Punktgewinn. „Spieler des Tages“ wurde Krefelds Sascha Vaegs, der überragend hielt.

72-Trainer Thomas Huber bilanzierte: „Es war, wie erwartet, recht schwer in den ersten beiden Vierteln gegen das Team aus der A-Gruppe. Dann platzte der Knoten und wir haben das Spiel im dritten Viertel endgültig an uns gerissen. Unser Torwart Sascha Vaegs war heute wieder ein sehr guter Rückhalt für uns. Sven Roeßing war im Center auch bestens aufgelegt. Ansonsten waren wir anfangs etwas verkrampft. Dies muss und wird sich in den kommenden Partien legen.“

Die Spiele zwei und drei der „Best-of-Five“-Serie stehen kommenden Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, !4 Uhr, in Berlin-Schöneberg auf dem Programm. Hier hat dann die SG Neukölln Berlin Heimvorteil. Doch Krefelder glauben an ihre Männermannschaft und reisen mit einem großem Fanbus Richtung Bundeshauptstadt, um akustisch ebenfalls präsent zu sein und ihr Team zu unterstützen.

Zu Beginn wirkten beide Mannschaften verkrampft. Sven Roeßing war es dann, der die ersten beiden Treffer für sein Krefelder Team markierte. Neukölln gelang lediglich der 1:2-Anschlusstreffer und ging mit 2:1 für die Westdeutschen in die erste Pause.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ähnlich zäh. Beide Teams kämpften am Limit und neutralisierten sich weitestgehend. Lediglich ein Treffer fiel, erneut durch Sven Roeßing im Center. Ansonsten bot die Partie den Zuschauern viel Spannung und hohes Tempo und gut aufgelegte Torhüter. Krefeld Zelebrierte einen Angriff auf den nächsten, die Berliner, hielten eisern dagegen. Dabei war die Partie nicht immer schön und guttklassig, aber eben umkämpft

In der Verteidigung war es ein super aufgelegter Sascha Vaegs zwischen den Pfosten, der sein Team immer wieder mit tollen Paraden und einem gehaltenen Fünf-Meter-Strafwurf im Spiel hielt. Er wurde später zu Recht zum „Spieler des Tages“ gewählt.

Frisch aus der Halbzeitpause ging es im dritten Viertel ähnlich weiter. Den Schützlingen von Trainer Thomas Huber gelang es hier erstmals eine komfortablere Führung auszubauen. Den Neuköllner Gästen war nun anzusehen, dass die Torflaute an den Nerven zerrte und die Kräfte allmählich ausgingen. So stand es zum Ende des dritten Abschnitts 5:2 aus Sicht der Gastgeber.

Im letzten Viertel platzte der Knoten bei den 72ern endgültig und Neukölln, dass immer deutlicher in Rückstand geriet, kapitulierte vor der anhaltenden schwimmerischen und nun auch spielerischen Stärke der Krefelder. Tor um Tor, frenetisch angefeuert durch die Zuschauer, bauten die nun euphorischen Seidenstädter ihre Fürung aus und zeigten nun endlich ein klasse Spiel. Mit gleich 6:0 besiegelten sie den Sieg und gewannen am Ende verdient mit 11:2 das erste Spiel der Serie.

Centerverteidiger Peter Bröcken blickt sehr zufrieden drein: „Wir wussten, dass wir Berlin nicht unterschätzen durften und sehr konzentriert unser Spiel spielen mussten, das gelang uns am 3. Viertel immer besser. Das Ergebnis ist zwar letztlich hoch ausgefallen, den das Spiel war über lange Strecken offen. Daher sind wir sehr glücklich, mit dem 1:0-Vorteil nach Berlin reisen zu können.“

Abgelegt in: Aktuelles/News

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