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Freitag, 10. April 2015

Pre-Play-off IV: Ohne Schulz um Aufstieg gegen Haie

Pre-Play-off: OSC-Männer empfangen Hannover am Brauhausberg

Von Ralf Fischbach mit Infos aus Potsdam

Potsdam/Hannover. Die anstehenden Pre-Play-Off-Relegationsspiele boten in den vergangenen Jahren attraktive, teilweise dramatische Partien mit unerwarteten Ausgängen. Auch die anstehende „Best-of-five“-Serie zwischen dem Siebten der DWL-A-Gruppe, den White Sharks aus Hannover, und dem Zweiten der B-Gruppe, dem OSC Potsdam, verspricht Spannung pur. Seinen Anfang findet das Duell morgen um 18 Uhr in Potsdam im Bad „Am Brauhausberg“.

Potsdam kennt sich aus: Das junge Team spielte nach seinem Aufstieg gegen Esslingen eine Spielzeit höchst erfolgreich im Oberhaus (5. Platz und Europapokal-Teilnahme), bis es im Folgejahr nach einem 0:3 gegen die SG Neukölln Berlin wieder in die untere Achterrunde ging. Eben diese Süd-Berliner verhinderten in der letzten Saison den direkten Wiederaufstieg, als der OSC als B-Gruppen-Sieger in einem tragischen Verlauf der Serie mit 2:3 unterlag. Das soll sich nun ändern. Es ist übrigens das erste DWL-Match der beiden Klubs untereinander.

Lediglich im Achtelfinale des diesjährigen Pokals standen sich die Top-Vereine des deutschen Nachwuchs-Wasserballs gegenüber. 14:12 ging die hart umkämpfte Begegnung an den OSC. „Wir erwarten wieder ein ganz schweres Spiel“, weiß Tchigir. Die Sperre von Nationalspieler Hannes Schulz aus einer Strafe gegen Plauen macht die Sache alles andere als leichter. „Jeder packt noch ein paar Prozent drauf, dann kompensieren wir das Fehlen von Hannes. Und in Hannover ist er ja wieder dabei“, so Artur Tchigir.

Am 18./19. April wird die Serie mit dem zweiten und dritten Spiel in Hannover fortgesetzt. Sollte es zu einer vierten Partie kommen, wird diese am 23.4. (20 Uhr) am Brauhausberg stattfinden. Spätestens am 25.4. fällt dann in Hannover die Entscheidung und die soll diesmal zu Gunsten von Potsdam ausfallen. „Wir werden bis zum Umfallen kämpfen“, verspricht so auch Rechtsaußen und Trainersohn Artur Tchigir, der am Donnerstag seinen 24. Geburtstag feierte und sich mit einem Sieg zum Auftakt der Serie nachträglich beschenken möchte.

Seit der Saison 2010/11 schnürt er bereits die Kappe für den OSC und war direkt am damaligen Aufstieg in die A-Gruppe beteiligt. 3:1 gewannen die Potsdamer – ebenfalls als Zweiter der B-Gruppe für die Pre-Play-offs qualifiziert – damals gegen den SSV Esslingen.

Vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde sah erneut alles nach einem Kampf gegen die SG Neukölln Berlin aus, die erneut ohne Punktgewinn in der A-Gruppe blieb. Doch der OSC patzte – und das ausgerechnet zu Hause – gegen den SVV Plauen verloren die OSCer mit 7:9. Mit 21:7 Punkten wurden sie von der SV Krefeld 72 (23:5) noch auf den 2. Tabellenplatz verwiesen, was nun formell das deutlich schwerer einzuschätzende Aufeinandertreffen mit Hannover bedeutet. „Den nötigen Schuss vor den Bug gab es gegen Plauen“, glaubt OSC-Trainer Alexander Tchigir zu wissen. „Solche Nachlässigkeiten dürfen und werden uns nicht mehr passieren. Mit unseren Fans im Rücken werden wir das erste Spiel gewinnen und vorlegen.“

Den letzten Feinschliff holten sich die Potsdamer über Ostern im kroatischen Split, in denen in acht Trainingseinheiten mit den dortigen Klubs vor allem an den mannschaftstaktischen Dingen gearbeitet wurde. Die White Sharks, die unter Trainer Milan Sagat, mit sechs Punkten aussichtsreich die Hinrunde bestritten, blieben zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Nur zwei Zähler (11:8 gegen Neukölln) holte Hannover in der Rückrunde und wurde mit 8:20 Punkten vom vierten auf den siebten Rang „durch gereicht“.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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