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Freitag, 10. April 2015

Pre-Play-off III:Verspricht Südduell wirklich Spannung?

Pre-Play-off: Vierter SC Neustadt empfängt SSV Esslingen

Von Ralf Fischbach mit Matthias Roth und Axel Hänchen

Neustadt/Esslingen. Am morgigen Samstag kommt es zum „Südgipfel“ zweier Traditionsvereine. und es geht in die zweite und entscheidende Saisonphase. Zum Auftakt kommt im Pre-Play-off der SSV Esslingen um 18 Uhr zum „Showdown“ ins Neustadter Stadionbad. Die Pfälzer schreiben die Favoritenrolle den Schwaben zu, dennoch zeigen sie sich nach den schwachen Ergebnissen im „schwarzen März“ wieder angriffslustig. Esslingen hat zuletzt mit starken Leistungen gegen die drei Topteams auf sich aufmerksam gemacht. Dennoch reichte es nach verpassten Siegen zu Saisonbeginn nicht mehr für den 4. Platz der A-Gruppe, den nun Bayer Uerdingen belegt und sich so direkt für die Viertelfinals zur Deutschen Meisterschaft qualifizierten.

Die Deutsche Wasserball Liga (DWL) ist aufgrund der doch teils recht unterschiedlichen Leistungsniveaus in eine (stärkere) A- und eine (schwächere) B-Gruppe unterteilt. Um dennoch die Meisterschaft gewinnen zu können und im gleichen Schritt die Qualifikation zur A-Gruppe für die nächste Saison zu erreichen, muss diese Pre-Play-off-Qualifikation gespielt werden, die wirklich Nerven kribbeln verspricht. Die Fans können sich dabei auf das Treffen der beiden deutschen Top-Torjäger und Mannschaftskapitäne Heiko Nossek und Matthias Held freuen, beide mit jeweils 38 Treffern in der Hauptrunde bei 13 von 14 bestrittenen Spielen auf dem dritten Platz der Torschützenliste, hinter Cuk (Spandau) und Lentz (Potsdam) liegen.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Südvereine datiert aus dem September des vergangenen Jahres. Damals behielt Esslingen beim eigenen Vorbereitungsturnier auf der Neckarinsel mit 20:8 gegen den SC Neustadt klar die Überhand. Die letzten offiziellen Duelle fanden in der Saison 2012/2013 statt, zu Hause gab es einen souveränen 16:8-Erfolg, auswärts mühten sich die Esslinger zu einem 16:11-Sieg.

Der SC Neustadt hat die Hauptrunde der DWL-Saison 2014/15 auf dem 4.Platz beendet und damit sein zwischenzeitliche Mindestziel erreicht. Nach der dreimonatigen Tabellenführung schien für die Mannschaft jedoch mehr drin zu sein. Doch einige personelle Ausfälle durch Krankheit, Beruf und Sperren bei den wichtigen Spielen im März sorgten dafür, dass Neustadt keine Auswärtssiege mehr einfahren konnte und auf den 4. Platz abrutschte.

Hier kommt es zu Überkreuzspielen zwischen den letzten Vier der A-Gruppe (Esslingen, Cannstatt, Hannover und Berlin) und den ersten Vier der B-Gruppe (Krefeld, Potsdam, Plauen und eben Neustadt). Aufgrund dieses Spielsystems sind die fünftplatzierten Esslinger aus der A-Gruppe nun der Gegner der Neustadter. Der Sieger der „Best-of-Five“-Serie Neustadt gegen Esslingen (drei Siege), trifft im Play-off-Viertelfinale auf den SV Bayer Uerdingen 08, das steht bereits fest (Vierter gegen Fünfter) die unterlegene Mannschaft tritt Anfang Mai gegen den Tabellen-Fünften der B-Gruppe, den SC Wedding Berlin an. Da geht es in drei Spielen um den vorzeitigen Klassenerhalt in der DWL.

Nun aber richten beide Mannschaften den Blick auf das anstehende Südduell. Das Aufeinandertreffen der beiden traditionsreichen Vereine hatte in der Vergangenheit immer wieder für interessante und spannende Spiele gesorgt, den Fans ein „Schmankerl“ geboten. Die letzten offiziellen Begegnungen datieren allerdings auf die DWL-Saison 2012/2013, zu der den Pfälzern endlich der Aufstieg geglückt war und die Esslinger mit einer souveränen Saison am Ende in die höhere A-Gruppe aufsteigen konnten.

„Bei einem guten Tag haben wir zu Hause eine Chance, aber dennoch sind wir klarer Außenseiter“, gibt Routinier Stefan Ehrenklau die Marschrichtung für sein Pfälzer Team vor, dem allerdings noch immer etwas die Rippe zwickt. Dennoch will er mit seiner Erfahrung der Mannschaft wieder helfen. Denn der Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist nicht wirklich allzu groß. Die Esslinger, die bis zuletzt mit Platz vier liebäugelten, haben dabei als Fünftplatzierte den vermeintlich leichtesten Gegner, den SC Neustadt erwischt.

Der Esslinger Trainer Bernd Berger sieht daher auch sein Team in der Favoritenrolle: „Wir müssen von Anfang an klarstellen, dass wir die Mannschaft sind, die in drei Spielen eine Runde weiterkommt. Wir müssen unser starkes Konterspiel zeigen, dann werden wir keine Probleme haben.“ Auch Kapitän und Co-Trainer Heiko Nossek, derzeit auf Platz 3 der Torschützenliste der DWL, blickt optimistisch auf die anstehende Aufgabe: „Wir dürfen keine Zweifel aufkommen lassen, wer der bessere ist und von Anfang an konzentriert zu Werke gehen. Dann ziehen wir auch ins Viertelfinale ein.“

In der Serie hat der SSV Esslingen in den Spielen zwei, drei und fünf Heimrecht. Wie jedes Jahr um diese Zeit besteht dabei in der Region Stuttgart das „Badproblem“, da die gewohnte Spielstätte, das Untertürkheimer Inselbad, nicht zur Verfügung steht. Die Traglufthalle wird abgebaut und das Bad auf den Sommerbetrieb vorbereitet. Die Ausweichmöglichkeiten sind aufgrund der Anforderung eines 30 x 20 m großen Spielfelds sehr bescheiden, gibt es doch gerade mal ein Bad in der Region, das diese Maße bieten kann. So wollen die Esslinger ihre Heimspiele am 18. und 19. April ausnahmsweise im Merkelschen Hallenbad, welches nur ein 25-Meter-Becken besitzt, austragen.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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