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Freitag, 10. April 2015

Pre-Play-off I: Showdoun in der Spitzenstadt

Pre-Play-off: Plauen erwartet Team aus Stuttgart

Von Ralf Fischbach mit Michael Kleine und Uwe Umbach

Plauen/Stuttgart. Für den SVV Plauen geht es morgen, 16 Uhr, in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in die zweite heiße Phase der Saison. Nach der Hauptrunde stehen nun die Pre-Play-Off-Partien, die in einer „Best-of-five“-Serie gespielt werden, bevor. Der SVV Plauen qualifizierte sich durch seinen dritten Platz in der B-Gruppe für das Duell um einen Platz im stärkeren A-Gruppen-Feld. Dabei treffen die Vogtländer auf den den sechstplatzierten A-Ligisten vom SV Cannstatt 1898, da ist Spannung morgen im Stadtbad programmiert! Wer zuerst drei Spiele gewonnen hat, verbleibt in der A-Gruppe und spielt dann die Play-offs (Viertelfinale) gegen den ASC Duisburg, das steht bereits fest. Der Verlierer muss in den B-Gruppe absteigen und kämpft gegen den Abstieg

Für SVV-Trainer Jörg Neubauer und seine Schützlinge ist dieser Pre-Play-off das bisher wertvollste Resultat in der bisherigen Entwicklung der Plauener Mannschaft in der Deutschen Wasserball-Liga seit dem Aufstieg 2013/2014. Es könnte sogar mit dem Aufstieg in die A-Gruppe klappen, wo solche Top-Teams wie die WF Spandau 04 Berlin, der ASC Duisburg, Waspo 98 Hannover oder auch Bayer Uerdingen warten. Aus Sicht der Plauener Verantwortlichen nehmen die Cannstatter mit ihrem Kader und ihrer auch internationalen Erfahrung in der ersten Begegnung morgen in Plauen aber die Favoritenrolle ein. Allerdings setzen die Vogtländer, die noch nie gegen Cannstatt spielten, auf ihren „Hexenkessel“ mit den bis zu 600 frenetischen und lautstarken Fans.

Dass die Vogtländer für die eine oder andere Überraschung sorgen können, bewiesen sie zuletzt mit einem Auswärtssieg gegen den OSC Potsdam 9:7. Auch die Potsdamer als zweiter der Gruppe B haben die Pre-Play-offs erreicht, spielen morgen zu Hause gegen die White Sharks Hannover, die vor zwei Jahren in die A-Gruppe aufgestiegen sind.

Beim SV Cannstatt ist die sportliche Leitung zuversichtlich, die Vogtländer bezwingen zu können. „Meine Männer sind heiß und wir konnten zuletzt gut trainieren,“ erklärt SV-Cannstatt-Trainer Jürgen Rüdt, der deshalb hofft, „dass wir konditionell einen Tick besser sind.“ Seine Marschroute lautet: „Wir müssen über alle vier Viertel marschieren.“ Die Mannschaft aus dem sächsischen Vogtland dürfe man aber keinesfalls unterschätzen. Bis zum letzten Spieltag hatten die sogar noch die Chance, in der B-Gruppe ganz vorn zu landen, verspielten aber eine bessere Platzierung nach der Niederlage zu Hause gegen Krefeld.

Der 48-jährige Rüdt, lange Jahre selber Kapitän der Cannstatter, freut sich besonders auf das Wiedersehen mit zwei Spielern. „Stephan Roßner und Christian Schubert haben ja früher für uns gespielt. Mit Stephan Roßner habe ich sogar noch in meiner letzten aktiven Saison zusammen gespielt. Ich weiß, dass er eine tragende Rolle bei Plauen spielt.“ Deswegen wollen sie ihn „ausschalten“.

Der aus Chemnitz stammende Christian Schubert, seit Saisonbeginn in Plauener Diensten, kennt als ehemaliger Cannstatter die Stärken und Schwächen der Schwaben ganz genau. Wohl auch daher weiß Trainer Jörg Neubauer genau, worauf er seine Mannschaft einstellen muss: „Wir treffen auf ein Team mit zweifachem Gefahrenpotential. Zum einen müssen wir auf einen starken Center acht geben, zum anderen die Rückraumschützen blockieren. Deshalb ist für uns die Verteidigungsarbeit entscheidend“, so der mann am Beckenrand.

Mit nur 101 Gegentoren verfügten die Vogtländer über die beste Abwehr der Gruppe B. Plauen wird, bis auf eine Ausnahme, in bester Besetzung antreten. Es fehlt lediglich Kevin Sörensen aufgrund einer Schulterverletzung. Auch beim SV Cannstatt ist man froh, dass eine Krankheitswelle über Ostern abgeflacht ist. Insbesondere Ex-Nationalspieler Florian Naroska musste das Bett hüten, ist aber Anfang der Woche wieder in das Training eingestiegen, so dass auch Rüdt in diesen maximal fünf wichtigsten Spielen der Saison das beste Aufgebot zur Verfügung haben sollte.

„Wir haben in den letzten Einheiten den Torabschluss unter Druck simuliert. Aus den wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, müssen wir unbedingt das Maximum herausholen“, glaubt der Plauener Center Christian Schubert, der natürlich gegen seine alten Kameraden besonders motiviert ist. Die Plauener Spieler wollen an ihre Leistung in Potsdam anknüpfen, wobei die heimischen Fans einen zusätzlichen Motivationsschub leisten sollen. Dafür wird wieder die zweite Tribüne an der Stirnseite des Beckens aufgebaut, so dass auch 600 Fans Platz finden.

„Wenn wir in der Lage sind, die Leistung von Potsdam und noch ein paar Prozent mehr abzurufen, haben wir morgen eine echte Chance. Klar, wir wollen unser Heimspiel gewinnen, dürfen dabei aber nicht verkrampfen wie gegen Krefeld. Vielmehr soll die Mannschaft den sportlichen Höhepunkt genießen, aber vor allem die Konzentration wahren und sich voll und ganz auf das Spiel fokussieren“, verdeutlicht Trainer Jörg Neubauer.

Rüdt und sein Team freuen sich auf das vogtländische Publikum. „Die Plauener sollen eine super Kulisse mit etwa 600 Zuschauern haben und ein zugleich sehr faires Publikum sein. Mir hat das als Spieler immer einen extra Schub gegeben“, ist Rüdt auf die Atmosphäre im Vogtland gespannt.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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