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Freitag, 10. April 2015

Als Außenseiter gegen ungeschlagenen Tabellenführer

2. Liga Ost: Chemnitz will gegen Prag positiven Trend fortsetzen

Von Ramona Neupert (mit fira)

Chemnitz/Prag. Vor einer ganz schweren Aufgabe stehen die Wasserball-Männer SC Chemnitz am Samstagabend ab18 Uhr. Kein Geringerer als der Tabellenführer Stepp Prag gibt zum zweiten Mal in dieser Saison seine Visitenkarte im Chemnitzer Sportforum ab. Dabei ist der Gast aus der tschechischen Hauptstadt der ganz große Favorit. Zehn Spiele haben die Prager bisher absolviert und zehn Mal verließen sie auch als Sieger das Wasser, was für die Qualität der Tschechen spricht. Die konnten beispielsweise den zweiten, Brandenburg gleich zweimal ohne Mühe bezwingen. Für die Chemnitzer get es einfach darum, weiter den Trend nach oben nachzuweisen, auch gegen Top-Teams.

Bereits im November letzten Jahres gab es dieses Duell am 4. Spieltag bereits schon einmal. Kapitän Kai Berger, der Probleme mit der Schulter hat, erklärt: „Eigentlich hätten wir jetzt in Prag spielen müssen, doch die Verantwortlichen hatten große Mühe, einen passenden Termin zu finden, so dass wir die Partie kurzfristig nach Chemnitz legen mussten, um im Spiel-Rhythmus zu bleiben.“ In der neuen Saison soll dann zweimal in Prag gespielt werden. Damals verloren die Chemnitzer Männer klar mit 5:17, die Gäste waren in allen Belangen überlegen.

„So deutlich soll sich nun die Niederlage nicht wiederholen, die Mannschaft hat gut trainiert in den letzten Wochen und die kleinen spielerischen Fortschritte waren unübersehbar. Nun hoffe ich, dass die Mannschaft auch gegen den mit Abstand stärksten Gegner zu mindestens teilweise ihre Leistungen abrufen kann“, verdeutlicht Trainer Ralf Fischbach die Zielstellung, auch wenn er personell nicht ganz aus dem Vollen schöpfen kann. Berufsbedingt und durch Krankheit fehlen definitiv René Stöckmann und Matthias Barthold, hinter Kai Berger steht ein Fragezeichen.

Trotzdem ist der Kader gut aufgestellt, so dass ein besseres Resultate mit unter zehn Toren Differenz ein realistisches Ziel sein muss. „Die Prager haben Erstliga-Niveau, wir sind Letzter, das sagt alles“, so Trainer Ralf Fischbach zum vermeintlichen Kräfteverhältnis morgen Abend. Auch im Überzahlspiel wollen die Chemnitzer erstmals eine neue Variante probieren, die sie über Ostern einstudiert haben. So soll gegen Prag doch die eine oder andere Überraschung in Form von mehreren Toren gelingen.

„In aller erster Linie gilt es, aus einer stabilen Abwehr heraus eigene Angriffe zu starten und diese lang auszuspielen und dann nach Möglichkeit zu treffen“, so Fischbach. Sollte man selbst nicht in der Lage sein entsprechend abzuschließen, gilt das Hauptaugenmerk dem rechtzeitigen Zurückkommen, um so Konter, die die Prager immer in der Lage sind zu starten, bereits im Keim zu ersticken. Gelingt das über längere Zeit, sollte es das angestrebte solides Ergebnis werden.

Am gestrigen Freitag testete der SCC ausgiebig gegen die Plauener U 19 in einem harten Testspiel, um die besten 13 Leute für Samstag zu finden. generell sei Prag noch nicht das Team, gegen den mit einem Punktgewinn zu rechnen sei. „Wir haben andere Gegner auf dem Schirm, die wir in Bedrängnis bringen wollen. Prag gehört nicht dazu, die sind zwei Klassen besser, das muss man sich auch eingestehen“, so Trainer Ralf Fischbach und Kapitän Kai Berger unisono. (fira)

Abgelegt in: Aktuelles/News

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