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Donnerstag, 26. März 2015

Südwestsachsen-Derby soll für beste Stimmung sorgen

Ostdeutscher Pokal, Achtelfinale: Chemnitz empfängt Zwickau

Von Ramona Neupert

Chemnitz/Zwickau. Im Achtelfinale des Ostdeutschen Wasserball-Pokals der Männer treffen die Spieler des SC Chemnitz am 28. März auf den südwestsächsischen Lokalrivalen vom SV Zwickau 1904 und dieser Pokalkampf verspricht Dramatik pur, den ein echter Favorit ist nicht auszumachen. Angepfiffen wird die Partie am Samstag, um 20 Uhr, in der 50-Meter-Schwimmhalle des Sportforums. Insgesamt werden an diesem Wochenende noch drei weitere Pokalspiele ausgetragen. Die Partie SV Halle – SC Wedding Berlin II wurde bereits am 21. März gespielt. Außerdem wollen die Wasserballer mit einer konzertierten Aktion, sie nennen sie „100 plus x“ diesmal mehr als 100 Fans ins Sportforum locken und so einen neuen Besucherrekord in dieser Saison aufstellen.

Die Chemnitzer haben sich für diesen Pokalkampf viel vorgenommen. Ziel der Männer um Trainer Ralf Fischbach ist es, wie letztmalig 2012, ins Viertelfinale des Pokalwettbewerbs einzuziehen. Damals war es gelungen, zu Hause im Sportforum die SG Waba Dresden mit 11:9 zu bezwingen. Daran soll am Samstag angeknüpft werden, die Chancen stehen nicht schlecht, da aus heutiger Sicht fast alle Spieler zu Verfügung stehen.

In den letzten Wochen und Monaten seit Oktober 2014 hat sich beim SC einiges verändert: Ein Großteil des Teams trainiert seit dem wieder regelmäßig mindestens zweimal in der Woche recht intensiv und auf anspruchsvolleren Niveau. So gelang es, konditionelle, taktische und spielerische Schwächen abzubauen und Fehler zu verringern. Zudem gab es bereits ein halbes Dutzend Testspiele auf gutem Niveau, zuletzt gegen die U-17-Bundesliga des SVV Plauen.

Das zeigte sich auch deutlich in den zuletzt erzielten Ergebnissen in der 2. Liga Ost. Sowohl in Magdeburg (8:12), in Dresden (1:5) wie auch jüngst gegen die schwimmstarke LGO-U-19-Auswahl (8:12) war ein Aufwärtstrend nicht zu übersehen. Bisheriger positiver Höhepunkt war aber der unerwartete 10:9-Erfolg gegen die HSG TH Leipzig Ende Februar. „An diese Leistungen müssen wir nahtlos anknüpfen, dann haben wir auch gegen Zwickau eine echte Chance“, ist SCC-Trainer Ralf Fischbach zuversichtlich.

Wenn auch in kleinen Schritten, so konnte sich sein Team seit der 4:7-Niederlage gegen eben jene Zwickau am 11. Januar an gleicher Stelle in der 2. Liga Ost, in wichtigen Punkten, so konditionell, taktisch aber auch spielerisch und in Überzahl verbessern. „Noch gelingt es uns zwar nicht, diese soliden Leistungen durchgängig über vier Viertel gegen die stärkeren Gegner abzurufen, aber es wird von Mal zu Mal besser. Und im Pokal, wo es sowieso alles oder nichts heißt, kann unsere Mannschaft einfach nur befreit aufspielen, und so hoffentlich an ihre derzeitigen Leistungsgrenzen gehen.“

„Ich traue ihr gegen Zwickau in unserer Halle auf jeden Fall etwas zu, zumal das Gästeteam ein ähnliches Niveau wie wir besitzt.“ Mit den eigenem Publikum im Rücken, mit einer extra ausgerufenen Aktion „100 plus X“ wollen sie Minimum über 100 Fans in die Halle locken, und die mit einem kampfbetonten Spiel überzeugen, künftig zu allen Heimspielen zu, ob im Pokal und der Meisterschaft, zu kommen. Zudem soll der Funke der Euphorie dann auch auf die heimische Mannschaft überspringen.

Auch der junge Centerverteidiger Max Mauersberger (18), erst vor wenigen Wochen erkämpfte er sich mit durchgängig guten Leistungen im Training und in den Spielen, einen Platz unter den ersten 13 Spielern der Chemnitzer, ist ziemlich optimistisch: „Wir haben mit Zwickau noch eine Rechnung zu begleichen. Beim 4:7 hatten wir einen Punktgewinn auf der Hand, schafften es aber wegen einiger unnötiger Fehler noch nicht. Doch diesmal ist Zwickau fällig“, gibt sich der Sportschüler am Chemnitzer Sportgymnasium zuversichtlich.

Dabei dürfen die schwimm- und kampfstarken Zwickauer um den emotionalen Trainer Jörg Wüstner nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Gegen den SC Chemnitz, der seit dieser Saison mit Ralf Fischbach einen neuen Trainer hat, sollten die Zwickauer Wasserballer das Ziel, die zweite Runde zu erreichen, fest im Visier haben. Der Ligakonkurrent aus Chemnitz hat sich in den letzten Punktspielen aufgrund seiner jungen Spieler, welche auf das Sportgymnasium in Chemnitz gehen, steigern können.

Dennoch sollte bei den 04ern, nach dem Sieg über Leipzig und dem knappen Spiel gegen Dresden, das nötige Selbstvertrauen da sein. „ Wenn wir unser Spiel machen und uns von den Chemnitzern nicht ihre langsame Spielweise aufzwingen lassen, werden wir siegreich aus dem Wasser steigen“, verspricht der Zwickauer Trainer J. Wüstner. Noch nicht fest steht, ob die Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen kann.

„Wenn wir sie schalten und walten und sie so ins Spiel kommen lassen, dann wird es schwer, etwas zu bestellen. Aber wir haben sie nun schon öfter gesehen und wissen, wo ihre Stärken liegen. Die wollen wir entsprechend einengen, dann klappt’s mit einem guten Spiel und einem guten Resultat und dem Einzug in das Viertelfinale“, glaubt auch Mannschaftskapitän Kai Berger. Für Pausenmusik, Essen und Trinken zum Pokalspiel zu kleinen Preisen ist gesorgt. Der Eintritt zum Spiel beträgt für den Erwachsenen ein Euro, ermäßigt 50 Cent, Kinder unter zehn Jahre sind frei. (fira).

Der SC Chemnitz spielt voraussichtlich mit folgenden Team:

Tor: Georg Matschewsky, Daniel Folkmer
Centerverteidigung: Max Mauersberger, Daniel Folkmer, Alexander Ullrich, Kai Berger, David Eckardt
Offensive: Nico Theinert, Markus Kren, Kenny Kutzler, Rene Stöckmann, Sebastian Warncke, Felix Reinhardt, Jannik Rümmler
Center: Nick Nestler, Ralf Hofmann, Matthias Barthold, Lars Brand,

Achtelfinale Ostdeutscher Pokal am 28.03.2015:

19:00 SV Halle -  SC Wedding Berlin II
14:00 WF Spandau 04 Berlin II  - HSG TH Leipzig
20:00 Erfurter SSC  - SV Lok Görlitz
20:00 SC Chemnitz  - SV Zwickau 04

Stepp Prag, SG Wasserball Brandenburg , WU Magdeburg – alle Freilos
Nächste Runde, Viertelfinale: gespielt am 30./31. Mai, die Auslosung erfolgt nach dem 28. März 2015!
Modus Ostdeutscher Pokal 2015:
Die öffentliche Auslosung der Ansetzungen der 1. Runde (Achtelfinale) wurde im Rahmen der Ligatagung am 25.10.2014 in Zwickau durchgeführt. Der Ostdeutsche Wasserball Pokal 2015 wird unter 13 Mannschaften ausgespielt. Mit dem SV Lok Görlitz, SV Halle, Erfurter SSC, Wasserfreunde Spandau 04 Berlin II und SC Wedding Berlin II haben auch fünf unterklassige Mannschaften aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem Land Berlin gemeldet. Acht Mannschaften spielen in der 2. Wasserball-Liga Ost, u.a. der SC Chemnitz und auch Stepp Prag, eine Gastmannschaft aus der tschechischen Hauptstadt sowie der Chemnitzer Gegner SV Zwickau. Drei Mannschaften sind am Deutschen Pokal 2016 (DSV-Pokal) nicht teilnahmeberechtigt. Sollten diese Mannschaften einen der vier Qualifikationsplätze belegen, werden die Nachrücker zusätzlich ausgespielt. Die besten vier Mannschaften aus der Landesgruppe Ost sind automatisch für die erste Runde des DSV-Pokal qualifiziert, der deutschlandweit ausgespielt wird und unterklassigen Teams einen Heimvorteil garantiert. Ziel der Chemnitzer Männer ist es, diese erste Runde des deutschlandweiten Wettbewerbes mittelfristig zu erreichen (fira).

Teilnehmende Mannschaften:
SC Chemnitz von 1892, SV Lok Görlitz , SV Halle, Erfurter SSC, SG Schöneberg Berlin, WU Magdeburg, SG Wasserball Dresden, HSG TH Leipzig, SV Zwickau 04, SG Wasserball Brandenburg sowie Wasserfreunde Spandau 04 Berlin II ( *), SC Wedding Berlin II (*), Stepp Prag (CZ/ *)
*) Mannschaften nicht am Deutschen Pokal teilnahmeberechtigt!

Abgelegt in: Aktuelles/News

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