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Freitag, 20. März 2015

Chemnitzer Wasserballer planen nächsten Coup

U 17, weiblich: Fünf-Nationen-Turnier steigt

Von Benjamin Lummer vom 20.03.2015 © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Chemnitz. Der Schwimmclub Chemnitz richtet Anfang Juni ein internationales Turnier der U17-Wasserballerinnen aus. Dazu reist unter anderem das Nationalteam Neuseelands an.
Chemnitzer Wasserball-Fans kommen dieses Jahr ganz auf ihre Kosten. Nachdem der Schwimmclub Chemnitz im Februar ein Weltliga-Spiel der Frauen ausgerichtet hat, steht im Sommer ein weiterer Wettkampf mit internationaler Beteiligung auf dem Programm. Der Verein plant für das erste Juni-Wochenende ein Fünf-Nationen-Turnier der U17-Wasserballerinnen im Sportforum. Das teilte Thomas Ebell mit, Vizepräsident Wasserball im Club.
Demnach sollen vom 5. bis 7. Juni die Nationalmannschaften Neuseelands, Australiens, Ungarns, der Niederlande und Deutschlands um Medaillen kämpfen. „Diese Mannschaften sind eingeladen und haben ihre Teilnahme zugesagt“, berichtet Ebell. Das Turnier werde vom Deutschen Schwimmverband organisiert, der Chemnitz um die Ausrichtung gebeten habe: „Das ist auch ein Ergebnis des Weltligaspiels, das wir ausgerichtet haben. Der Verband hat gesehen, dass wir solche Großveranstaltungen stemmen können.“
Chemnitz sei zudem deswegen ein guter Standort, weil hier – dank der mobilen Überdachung über dem Schwimmbecken – im Freiwasser gespielt werden könne, sagt Ebell. Das sei für einige der Sportlerinnen eine gute Vorbereitung auf die U17-Europameisterschaften. Die werden vom 12. bis 21. Juni in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ausgetragen, die Spiele finden ebenfalls in einem Freiwasserbecken statt. Das deutsche Nationalteam, zu dem auch einige Chemnitzerinnen gehören, reist kurz nach dem Wettbewerb nach Aserbaidschan.
Der Schwimmclub rechnet für das Fünf-Nationen-Turnier mit zahlreichen Zuschauern. „Wenn wir es irgendwie hinbekommen, würden wir gerne Tribünen für die Gäste aufstellen“, sagt Ebell. Das sei, hoffe er, im Freien einfacher zu genehmigen als in der engen Halle. Als die deutsche Nationalmannschaft Ende Februar ihr Weltligaspiel gegen Spanien (3:22) in der Sportstätte im Chemnitzer Sportforum bestritt, durften das nur 300 Fans verfolgen. Der Verein, der eigens für das Spiel eine Zuschauertribüne in der Halle aufgebaut hatte, hätte 1000 Tickets verkaufen können. Aus Gründen der Sicherheit und des Brandschutzes durfte die Zuschauerkapazität aber nicht weiter erhöht werden. Die Partie gegen den Weltmeister war das erste Länderspiel im Wasserball, das seit der deutschen Einheit im Osten stattfand.
Sollten tatsächlich Tribünen aufgebaut werden, könnten die gleich für eine Woche stehen bleiben. Sieben Tage nach dem Fünf-Nationen-Turnier soll im Sportforum das nächste größere Turnier steigen. Beim Nachwuchs-Wettkampf „Zwergenpokal“ sind die Auswahlmannschaften der deutschen Bundesländer am Start.

Abgelegt in: Aktuelles/News

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