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Freitag, 4. Februar 2011

Heftiger Kampf in der Traglufthalle am Waldsee erwartet

DWL, Gruppe A: Duell der bisher Enttäuschten – Live-Ticker geplant

Von Ralf Fischbach mit Infos aus Uerdingen und Weiden

Das Bayer-Team hat die Pre-Play-offs abgehakt, will aber Weiden trotzdem schlagen. Foto: Bayer 08

Uerdingen/Weiden. Die Weidener Wasserballer erwartet morgen ein Schicksalspiel auswärts in Krefeld beim SV Bayer 08 Uerdingen. Für die Krefelder, die immer noch auf dem letzten Tabellenrang liegen, geht es mittlerweile um die Ehre, für die Oberpfälzer hat diese Partie vorentscheidenden Charakter: Wollen die Max-Reger-Städter die theoretische Chancen aufrecht erhalten, am Ende der Hauptrunde in der oberen Tabellenhälfte zu landen, müssen sie das Spiel gewinnen, sollten sie es verlieren, so dürfen sie schon mit der Planung für die Relegationsspiele gegen einen der vier möglichen Kontrahenten aus der Hauptgruppe B planen und damit die angestrebte direkte Play-Off-Qualifikation abhaken.

Somit beginnen die „Wochen der Wahrheit“ für die Oberpfälzer, der erste Akt startet am Samstag um 16.30 Uhr in der Traglufthalle Am Waldsee in Krefeld. Aber auch der Gastgeber ist wie zu „neuem Leben“ erwacht. Fabian Packenius spricht fürs Team: „Für das Spiel gegen Weiden sind wir gut gerüstet. Am Waldsee sind wir sowieso sehr stark und wollen keinesfalls verlieren.“ Die Weidener bezeichnen den Gegner als unbequem und leistungsstark, doch die Spielsperren von zwei Spielern nach „Rollen“ jüngst in Berlin, unter anderem der erfahrenen Dominique Fabich, machen sie natürlich nicht stärker.

„Ich schätze, wir brauchen mindestens vierzehn Punkte, um den vierten Platz zu erreichen – dass bedeutet für uns noch fünf Siege. Ein äußerst schwieriges, aber kein unmögliches Unterfangen – wir werden nicht aufgeben, solange noch eine theoretische Chance besteht“, so der Weidener Trainer Irek Luczak. Mit momentan vier Punkten auf dem Konto ist es in der Tat eine mutige Zielsetzung, denn nicht nur der Sieg in Krefeld, sondern auch vier Siege in den letzten vier Heimspielen, sind dafür erforderlich, wenn man das Spiel in einer Woche beim ASC Duisburg einfach mal realistisch als eine eingeplante Niederlage betrachtet.

Doch sie sind optimistisch, die SVer, und wollen von nun an einen Schritt nach dem anderen machen. Zuerst steht das Spiel bei der Mannschaft von Bayer Uerdingen im Vordergrund. Die Werksieben konnte seit Beginn der Saison noch keinen Punkt einfahren, auch der ursprüngliche Sieg am ersten Spieltag gegen den SC Wedding Berlin wurde den Uerdinger am „Grünen Tisch“ wegen des Einsatzes eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers aberkannt.

Damit steht die Bayer-Sieben mit seiner Trainerin Pia Schledorn gewaltig unter Druck. Fabian Packenius aus dem Bayer-team verdeutlicht: „Wir haben uns vorgenommen, uns erstmal nur auf die Pre-Playoffs zu konzentrieren, deshalb sind wir in den letzten drei Wochen wieder in einer Vorbereitungsphase und trainieren extrem hart. Jeder zieht mit und keiner will sich weiter blamieren.“ Zudem gibt es personell keine Ausfälle, außer der zwei „Rollen“. Auch Fabian Packenius selbst kann nach drei Spielen Pause die Mannschaft wieder verstärken, so dass e sicher ein heißes Gefecht im Bad am Waldsee geben dürfte.“

Weidens Trainer Irek Luczak hofft dagegen aus dem Vollen schöpfen zu können, ist jedoch im Moment um Allrounder Florian Bronold besorgt, der sich in Würzburg eine sehr starke Fingerprellung zuzog. Die Weidener bereiten sich akribisch auf das morgige Bayer-Spiel vor. „Wir haben bis jetzt immer ein Spiel vergeigt, wenn wir ein Doppelspieltag eingerichtet haben. Die Punkte sind uns doch zu wichtig“, beantwortet Betreuer Bernhard Müller die Nachfrage, warum die Weidener das nächste Spiel (nächsten Samstag in Duisburg) mit dem Bayer-Spiel nicht zusammengelegt haben.

Abgelegt in: Aktuelles/News, DSV, DWL Männer

1 Kommentar zu Heftiger Kampf in der Traglufthalle am Waldsee erwartet

  1. Von Hans Hoffmeister am Freitag, 4. Februar 2011

    Hallo, als ehemaliger Nationalspieler und Trainer des SV Bayer sehe ich mit Entsetzen, wie durch vereinsinterne Querelen der Männer-WB zugunsten der Damenmannschaft als Hobbysport verkommt. Zu meinem Bedauern sind die derzeit handelden Personen in Sachen Sport inkompetent.

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